Die seit den 1920er Jahren hergestellten und immer beliebter werdenden Automatikuhren beruhen auf dem Prinzip der Schwerkraft. Durch Drehbewegungen des Handgelenkes wird durch ein Schwungrad der Rotor der Armbanduhr ständig in Bewegung gehalten und überträgt die Schwingungen auf eine gleichmäßig gespannte Feder, die dem Uhrwerk eine große Ganggenauigkeit verleiht. In der Zwischenzeit haben sich verschiedene Prinzipien herauskristallisiert und jeder renommierte Uhrenhersteller hat seine eigenen Methoden entwickelt. Ziel aller Methoden ist aber, die Ganggenauigkeit zu perfektionieren und die Gangreserve zu erhöhen. Die erste Automatik-Uhr, die mit dem Prinzip der ETA-Automatik hergestellt wurde, war die Rolex Perpetual aus der Schweiz. Das ETA-Werk beruht auf dem Prinzip der indirekten Übertragung auf das Federhaus durch den Generator. Sie kann auch über die Krone ganz konventionell aufgezogen werden.

Das aus Japan stammende Kinetic-Werk speichert die Drehbewegungsenergie auf einen Akku oder Kondensator und setzt sie bei Bedarf frei. Damit die Automatikuhren auch ständig in Bewegung sind, wenn man sie nicht trägt, gibt es elektrische Uhrenbeweger. Sie sind nicht nur Ausstellungsmaterial für Uhren, sondern halten die Automatikuhren ständig am Laufen.

Im Laufe der Zeit wurden die Techniken und Aufbauten einer Automatikuhr verbessert und dem derzeitigen Trend angepasst. In den 80ern und Anfang der 90er Jahre waren digitale Anzeigen in Mode, die aber in der heutigen Zeit wieder durch die konventionelle Analoganzeige abgelöst wurde.

Eine der hochwertigsten qualitativen Automatikuhren-Hersteller ist die Firma Breitling aus der Schweiz, die sich in den letzten Jahren auf Fliegeruhren spezialisiert hat. Hier wird Wert auf hohen Bedienkomfort und Genauigkeit gelegt. Die heutigen Breitling Automatik-Fliegeruhren sind mit vielen verschiedenen Funktionen, die ein Hobbyflieger braucht, versehen. Ebenfalls im oberen Preissegment liegt die Firma Rolex aus der Schweiz, die als Erste eine wasserdichte Armbanduhr entwickelte. Bei dieser Firma ist das fast unveränderte Design ausschlaggebend. Im Gegensatz zu preiswerten Automatikuhren ist hier der synthetische Rubin – bei herkömmlichen aus Stahl – eingebaut, in dem die Achse der Schwungmasse gelagert ist.

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